Die Crew der Ocean Viking hat am Freitag, 30. Januar, in der maltesischen SAR Zone den leblosen Körper einer Frau gesichtet und geborgen.
Lebloser Körper heute von unseren Teams gesichtet und geborgen
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Die Crew der Ocean Viking hat am Freitag, 30. Januar, in der maltesischen Such- und Rettungszone (SAR) den leblosen Körper einer Frau gesichtet und geborgen. Es ist möglich, dass es sich um eine der rund 380 Personen handelt, die in der vergangenen Woche im zentralen Mittelmeer als vermisst gemeldet wurden, als der Zyklon Harry die Region traf.
Am 29. Januar beteiligte sich die Ocean Viking nach einem Alarm von Alarm Phone an der Suche nach einem Schlauchboot in Seenot in der maltesischen Such- und Rettungszone. Nach mehreren Positionsmeldungen nahm die Ocean Viking Kurs auf den mutmasslichen Standort des Bootes. Auch die Sea-Eye 5, ein Schiff von Sea-Watch, beteiligte sich an der Suche.
Am Morgen zeigte eine weitere Positionsmeldung, dass sich der Seenotfall inzwischen in der italienischen Such- und Rettungszone befand. Später erfuhren wir, dass das Boot Lampedusa erreicht hatte.
Am 30. Januar sichtete die Crew auf Ausguck in der maltesischen Such- und Rettungszone etwas, das einem leblosen Körper ähnelte. Nach einer Lagebeurteilung bestätigten sich die Befürchtungen der Crew. Es wurde entschieden, den Körper zu bergen, um die Würde der Person zu wahren und – wenn möglich – eine Identifizierung zu ermöglichen. Die verstorbene Frau soll nicht zu einer anonymen Zahl werden.
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Sie könnte eine der 380 oder mehr Personen sein, die in der vergangenen Woche nach dem Kentern mehrerer Boote im zentralen Mittelmeer verschwunden sind, während der Zyklon Harry die Region traf.
Trotz wiederholter Anfragen zur Zuweisung eines Hafens für die Ausschiffung des Leichnams kam von den maltesischen Behörden keine Antwort. Die Ocean Viking steuert derzeit Lampedusa an und wartet auf Anweisungen der italienischen Behörden.
Auch wenn ihre Identität möglicherweise nie geklärt werden kann, hatte diese Frau einen Namen, eine Familie und eine Geschichte. Gleichgültigkeit und Untätigkeit verwandeln unsere Meere in Massengräber.
Dieses tragische Ereignis fällt auf den Tag der Eröffnung des Cutro-Prozesses: eines Schiffbruchs im Februar 2023, bei dem 94 Menschen ums Leben kamen. Sie starben infolge bewusst unterlassener Hilfeleistung durch staatliche Stellen.
Unsere Gedanken sind bei dieser Frau, bei allen Vermissten und bei ihren Angehörigen.
Kredits photos : Tess Barthes / SOS MEDITERRANEE
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